Veröffentlicht am 21.04.2026

Jubiläum mit Substanz: Fachmagazin statt Festschrift

20 Jahre Wodzak.Littig Personalberatung – ein Jubiläum lädt zwar zum Innehalten ein, nicht jedoch zwingend zum Zurückschauen. Statt in Erinnerungen zu schwelgen, wollte ich den Blick lieber nach vorne richten. Die Idee: ein Fachmagazin, das Wissen teilt, Haltung zeigt und den Dialog öffnet.

Lesen Sie in diesem Artikel:

  • Über das Bekenntnis zu Lesegenuss im Printformat
  • Warum Inhalte mit Mehrwert den Dialog eröffnen
  • Fünf Gründe, warum ein Printmagazin die bessere Wahl ist

Bereits seit Jahren produzieren wir qualitativ hochwertigen Content rund um HR-Themen für unseren Blog und LinkedIn. Entweder schreiben wir selbst oder wir holen uns die Unterstützung einer Fachredakteurin. Als das Jubiläum immer näher rückte, reifte in uns die Idee, unsere Inhalte gebündelt an unsere Kund:innen und Wegbegleiter:innen weiterzugeben. Gleichzeitig wollten wir das Jubiläum nutzen, um ihnen in einem angemessenen Rahmen Danke zu sagen für die großartige langjährige Zusammenarbeit.

Ich habe mich bewusst für ein Fachmagazin und gegen eine klassische Festschrift zum Jubiläum entschieden, weil Letztere oftmals eine Art Nabelschau ist. Das Erzählen von Anekdoten aus der Vergangenheit mag amüsant sein, spricht aber eigentlich nur die Mitarbeitenden an. Kund:innen und Partner:innen schmunzeln vielleicht an der einen oder anderen Stelle, legen das Heft dann aber rasch beiseite.

Unsere große Stärke ist es hingegen, uns intensiv mit Zielgruppen auseinanderzusetzen. Und das schlägt sich auch im Magazin nieder. Deshalb war mir klar, dass ich ein Produkt schaffen möchte, das unsere Arbeit sichtbar macht und gleichzeitig einen echten Mehrwert für alle Leser:innen bietet.

Klares Bekenntnis zu Lesegenuss im Printformat

Aber warum ein Printmagazin? – werde ich gefragt. Ist Print nicht tot? Nein, es kommt auf das Format und die Qualität an, lautet meine Antwort. Für mich war fast von Anfang an klar, dass ich ein Print- und kein Digitalmagazin entwickeln möchte, denn auch die Haptik und eine gewisse Entschleunigung spielen eine entscheidende Rolle beim Leseerlebnis. Uns geht es nicht nur um den Transfer von Informationen und Know-how, sondern auch um den Lesegenuss.

Die digitale Kommunikation ist ohne Frage aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, aber angesichts der täglichen Überflutung durch E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Social-Media-Nutzung hat bei vielen Menschen eine digitale Übermüdung eingesetzt. Das Lesen auf Papier dagegen wird als bewusste Auszeit empfunden, die ein tieferes Eintauchen in die Inhalte ermöglicht.

Tatsächlich verlieren gedruckte Zeitungen und Zeitschriften generell Leserinnen und Leser. Aber – und das ist ein großes Aber – hochwertige Magazine, Nischenpublikationen und Lifestyle-Magazine können sich behaupten, wenn die Qualität stimmt – sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Laut der Studie „Print Lovestory“ von RTL Data geben 76 Prozent der Befragten an, bei Themen, die ihnen sehr wichtig sind, gerne etwas „Haptisches“ in der Hand zu halten. Für 72 Prozent von ihnen bedeutet das Lesen einer Zeitschrift außerdem „ein Stück Lebensqualität“.

Genau das wünschen wir uns für unsere Leserinnen und Leser. Wir möchten, dass sie sich Zeit nehmen, das Magazin nach den für sie passenden Bereichen durchzublättern, in Themen einzutauchen und idealerweise anschließend den Dialog mit uns zu suchen. Das funktioniert bislang sehr gut und das Feedback ist durchweg positiv. Mal äußert sich jemand konkret zu einem Beitrag, mal wird angefragt, ob ein Schaubild für einen Workshop genutzt werden kann. Oder es kommen Leute auf uns zu, die das Magazin gelesen haben und uns kennenlernen wollen. Das freut uns natürlich ganz besonders.

Von links: Andrea Kaskir und Annette Wodzak-Littig lesen das Jubiläumsmagazin.
Von links: Andrea Kaskir und Annette Wodzak-Littig tauschen sich über die Magazininhalte aus.

Inhalte mit Mehrwert, die den Dialog eröffnen

Bei der Themenfindung war es uns besonders wichtig, dass die Themen am Puls der Zeit sind, und nur sehr begrenzt einen Rückblick enthalten. Nicht ohne Grund haben wir das Magazin „Zukunftsimpulse“ genannt. Wir richten unseren Blick nach vorn, denn wir können nur die Zukunft gestalten und nicht die Vergangenheit. Gerade in Zeiten des stetigen Wandels beschäftigen sich die Menschen im beruflichen Umfeld mit aktuellen und künftigen Entwicklungen, seien es die Auswirkungen von KI auf Arbeitsprozesse oder die Bedeutung von Resilienz in Krisenzeiten.

In unserem Jubiläumsmagazin liefern wir innovative Impulse und praktische Lösungen zu den Themen Recruiting, Führung, Nachfolgeregelung, Personalbesetzung und -entwicklung sowie Berufungsverfahren. Die Themenbandbreite ist dabei elementar, denn nicht jede:r interessiert sich für jedes Thema. Wir sprechen mit unserem Magazin unterschiedliche Zielgruppen wie Geschäftsführende, Personaler:innen und Netzwerkpartner:innen an, die sich alle in den Inhalten wiederfinden können. So zeigen wir auch die Vielfalt unserer Dienstleistungen auf. Wir verstehen Personalarbeit ganzheitlich und das machen wir im Magazin deutlich. Zudem liegt die Kompetenz der Beratung nicht allein in meinen Händen, sondern auch in denen meiner Kolleginnen. So spiegelt das Themenspektrum das geballte Know-how der Wodzak.Littig Personalberatung wider. Es zeigt, dass wir nicht nur beraten, sondern auch einordnen, hinterfragen und mitdenken. Da die Gestaltung von Wissensbeiträgen nachweislich eine entscheidende Rolle beim Konsum von Printprodukten spielt, haben wir ebenfalls großen Wert auf eine kreative und innovative Umsetzung gelegt.

Diese Mischung aus hochwertigem Content und Editorial Design erzeugt bisher eine sehr positive Resonanz und Nachfrage. Festschrift oder Jubiläumsmagazin?

Das Team der Wodzak-Littig Personalberatung feiert 2026 das 20-jährige Bestehen.

Fünf Gründe, warum ein Printmagazin die bessere Wahl ist

  • Mehrwert statt Nostalgie. Ein Fachmagazin liefert seinen Leser:innen echten Nutzen und zwar mit Themen, die sie in ihrem Berufsalltag weiterbringen. Eine Festschrift unterhält, wird aber schnell beiseitegelegt.

  • Kompetenz, die man anfassen kann. Ein hochwertiges Printmagazin ist eine dreidimensionale Visitenkarte. Es repräsentiert Ihre Persönlichkeit, Ihren Denkstil und Ihre Leistungen, ohne dass eine Erklärung Ihrerseits erforderlich wäre.

  • Die Zielgruppe im Mittelpunkt. Während eine Festschrift vor allem intern wirkt, spricht ein Fachmagazin gezielt Kund:innen, Partner:innen und Entscheidungsträger:innen an – also genau die für Sie wichtigen Zielgruppen.

  • Haptik schlägt digitale Überflutung. In Zeiten von E-Mail-Stress und Social-Media-Dauerbeschallung ist ein hochwertiges Fachmagazin eine willkommene Auszeit und bleibt dadurch länger in Erinnerung.

  • Ein Gesprächsöffner mit langer Halbwertszeit. Ein gutes Magazin landet nicht im Altpapier, sondern auf dem Schreibtisch. Es wird weitergereicht, zitiert und löst Gespräche aus – weit über den Jubiläumstag hinaus.
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