„Feedback in Zeiten von Industrie 4.0.“

Bayreuth, 01. März 2016

„Feedback in Zeiten von Industrie 4.0.“

(Kommentar von Sabine Hörtig)

In vielen Medien wird seit Monaten intensiv über das Thema Feedback diskutiert.

So schreibt bei Impulse.de Herr Christian Jäger am 14. Januar 2016 in seinem Beitrag: ‚Mitarbeitern Ziele setzen – aber richtig’: „Gute Vorgesetzte begleiten ihre Mitarbeiter beim Erreichen ihrer Ziele. Sie stehen auch während des Jahres wie ein guter Pate an der Seite. Sie haben ein Gespür dafür, ob Ihre Mitarbeiter beim Erreichen der Ziele auf einem richtigen Weg sind oder ob sie Hilfe brauchen. Dafür braucht es separate Gespräche, oft auch als Feedback-Gespräche bezeichnet.“
Christian Jäger spricht dabei sogar von einer ‚magischen Kraft von Feedback im Unternehmen’.

Im Handelsblatt vom 28.02.2016 warnt Miriam Schröder sogar beim Thema Feedback-Kultur: „Wer sich nicht entwickeln kann, geht weg.“  Sie führt aus, dass die Generation Y wie keine andere vor ihr das Gespräch mit dem Chef fordert. Im Gespräch mit Nora Heer, der Gründerin des Start-ups Loopline, erläutert sie, weshalb das so ist und wie beide Seiten davon profitieren können.

Doch was wird überhaupt unter Feedback-Gesprächen verstanden?

Herr Jäger umreißt diesen Typ von Gespräch kurz: „Hierbei machen Sie einen Ist-Soll-Abgleich  – und wenn Sie feststellen, dass Ziele bereits erreicht sind, können die Mitarbeiter Ideen einbringen, was sie noch zusätzlich erreichen können. Wenn nötig, helfen Sie!“

Wodzak.Littig Personalberatung sieht für die gelebte Praxis in vielen Unternehmen einen großen Handlungsbedarf, da vielfach Feedback-Gespräche unstrukturiert und ungeplant durchgeführt werden. Ein lässiges Gespräch ‚zwischen Tür und Angel’ bringt weder dem Vorgesetzten noch dem Mitarbeiter etwas!

So lernen bei den Seminaren und Workshops von Wodzak.Littig Personalberatung die Teilnehmer die Struktur, die Ziele und vor allem die wichtigsten Feedbackregeln in dieser Gesprächsführung kennen und üben intensiv Feedback-Gespräche an praktischen Beispielen.

Grundlage ist, dass Feedback grundsätzlich die Rückmeldung über die Wahrnehmung einer Person durch eine andere Person ist und damit die Basis für die Veränderung des eigenen Verhaltens darstellt. Der Einzelne wird dabei nicht nach seiner Absicht beurteilt, sondern nach seiner Wirkung!
Es muss genau hingeschaut und zugehört werden, da ein Feedback sowohl Positives (Verhaltensverstärkung) als auch Verbesserungswürdiges (Verhaltenskorrektur) beinhaltet.

Ziele von konstruktiven Feedback-Gesprächen sollen das Stützen und Fördern von positivem Verhalten, die Korrektur von negativem Verhalten und das Klären von Beziehungen sein. Grundsätzlich hilft es einander besser zu verstehen.

Jedes gut geführte konstruktive Feedback-Gespräch birgt in sich eine positive Wirkung auf die innerbetriebliche Kommunikation und das Erreichen der jeweiligen Unternehmensziele.
Ihre Mitarbeiter fühlen sich ernst genommen, sie entwickeln ihr persönliches Potential weiter und bringen sich zum Wohle des Unternehmens zielgerichtet ein. Und auch die junge Generation Y bleibt Ihnen erhalten!

 

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