‚Employer Branding – Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität‘

 

Die große Bedeutung des Themas „Employer Branding“ wird inzwischen vor dem Hintergrund wachsenden Fachkräftemangels von der großen Mehrheit der Unternehmen erkannt.

Der Begriff Employer Branding ist dabei in aller Munde, aber was ist damit eigentlich gemeint?
Es geht grundsätzlich um die Arbeitgeberattraktivität – sowohl für die internen Kunden, die MitarbeiterInnen, als auch für die externen Kunden, hier insbesondere für mögliche Bewerber.

Jochen Mai, Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel, eines der größten Job- und Bewerbungsportale, definierte am 13. September 2018  ‚Employer Branding‘ folgendermaßen: „Es geht darum, eine Arbeitgebermarke und ein Profil für ein Unternehmen aufzubauen, das für Fachkräfte attraktiv ist und die Stärken und Besonderheiten des Unternehmens verdeutlicht.“

Es ist für Unternehmen eine Herausforderung, sich bei Absolventen, Fach- und Führungskräften als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und die eigenen Stärken klar und authentisch als Marke zu kommunizieren. Gefragt sind hier kreative Ideen und konkrete, individuelle Strategien, die einen einzigartigen Arbeitgeberauftritt schaffen – und eine starke Arbeitgebermarke für die Zielgruppe erlebbar machen.

Die für das Unternehmen scheinbar unkontrollierbare private Meinungskommunikation von Bewerbern, Mitarbeitern oder Ehemaligen über Arbeitgeberbewertungsplattformen wie Kununu, über soziale Netzwerke, Blogs oder Twitter wird von außen als authentisch und echt wahrgenommen und wirkt auf das Arbeitgeberimage in nicht zu unterschätzender Weise. Es braucht also eine nachhaltige Strategie, um das Employer Branding langfristig erfolgreich zu gestalten.

 

Was ist zu tun?

Es gibt verschiedenste Maßnahmen, die umgesetzt werden können. Das Potential der eigenen Mitarbeiter oder das von Bewerbern sollte genutzt werden, um Feedback zu erhalten, welches wiederum gezielt nach außen getragen werden kann. Interessant sind auch Videos, die auf der Homepage sowie in den Social Media geteilt werden können. Die Positionierung als möglicher Arbeitgeber ist auf Messen für Berufseinsteiger, Absolventen-Events oder Karrieretagen sehr gut möglich. Eins haben diese und viele andere Maßnahmen gemeinsam – wichtig ist immer eine gute Kommunikation des Unternehmens, um Talente anzulocken und zu überzeugen.

Ein wichtiger Punkt ist jedoch nicht nur die Verbesserung des Image nach außen, sondern auch die langfristige und nachhaltige Verbesserung der internen Strukturen. In der Karrierebibel heißt es daher: „So ist es eine wichtige Maßnahme, die Work-Life-Balance von Mitarbeitern zu fördern und für mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu sorgen.“ Alles muss zusammenpassen, die Firmenphilosophie, der Kommunikationsstil des Unternehmens und die Einbindung der MitarbeiterInnen.

Inzwischen ist eins sicher, Bewerber suchen sich Unternehmen aus. Nicht umgekehrt!

Darum unterstützen wir von Wodzak.Littig Personalberatung gerne unsere Kunden an der Schnittstelle zwischen Bewerber-Interessen und Unternehmens-Positionierung. Das Ziel ist eine Arbeitgebermarke mit Profil und Persönlichkeit, die nicht nur Köpfe, sondern auch Herzen begeistert. Also Employer Branding at its best.

 

 

Quellen:

Sabine Hörtig / 20.11.2018
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